Zum Thema Impfen
Wir sollten ja…. denn sonst werden wir…. H1N1
Ludwigsburg.
In einer Apotheke.
Älterer Herr: “Ich bräuchte was fürs Immunsystem”
Apotheker : “Nebenan ist Markt. Kaufen sie sich dort nen großen Apfel”belauscht in Ludwigsburg von Jan
Ge-lesen/-funden auf der recht unterhaltsamen Seite belauscht.de
btw BTW
breite strassen voller bilder
türeingänge die im abgasdreck kleiner wirken als sie sind.
glasfronten die zurückwinken, und sich als spiegelbild herrausstellen,
oder verzerrt verfremdete menschliche wesen die das glück propagieren.
in einer stadt,
in einem land das sich nicht an sich selbst erfreuen kann.
denn in teilen es sich still zu teilen trennt, in menschen die besitzen – irgendetwas.
individualitäten die darum kämpfen und darunter leiden dieses zu erstreben, diesen anspruch.
anspruch – “einspruch”
zu verteidigen das was man besitzt ist ungemeinwohltätig.
staat ist keine rolle des miteinander füreinander; gegeneinander eigeneinander.
hoffen auf die vergänglichkeit des überflüssigen reizes der überschäumenden fressenden Geilheit auf Geld und Macht
geld
sättigungertragsreichtumwirtschaftlichkeitkonsumierungfüllung
einsparungkriegegewinneabwerfenlöhnekürzensteuernheben
prozenteparlamentbundestagssitzungschwadronierengrauesakkos
sichselbstanschlipsenerhängtepolitikerjedentagaufsneueimplenarsaal
amtischmitbrötchenkrümelimschnauzerundevianwasserzumwegspucken
desvielzulangengelabersdensiedaausgedachthabendamitnichtauffällt
dasdiefirmenundbankenchefsihrenplatzoderzumindesteinenbeträchtlichen
bonusertragausoderbesserimzustandderkriseerhalteneinscheffelneinsacken
absahneneinkassiereneinbehaltenunterdienägelreissenansabbernkönnen
missbrauchen
undsoweiterundsofort
say what
ladies and gents
been a long time since
ain’t been boring since
didn’t do nothing since
coming up up up up up up more !!!!!!
coeln
okay.
meine skepsis ist dem wohlsein gewichen.
es ist nass in coeln. es ist kalt in coeln.
es ist schoen in coeln.
es ist sie geworden.
Schwummeriges Gefühl
Ich weiss nicht ob es daran liegt das mein Bauch bis jetzt nur mit einem Joghurt sowie Kaffee gefüllt ist. Doch dieses Gefühl ist schon immer wieder vorhanden. Denn so wie sich alles entwickelt und man sich Gedanken um das ganze Geschehen macht…
Es geht natürlich um die Entwicklung der ganzen Finanzkrise, desweiteren und noch viel unangenehmer die Ausschreitungen in Griechenland. Es mag zwar alles ein Stück weit entfernt alles stattfinden, aber doch ist es näher, spürbarer als man vielleicht meint. Denn gerade bei solchen Situationen denk ich mir das das schon auch alles wir sind. Europa. Genau darum gehts doch in Europa, das wir zusammen gegen Missstände arbeiten sollten. Doch scheint mir immer nur alles beguckt und kommentiert zu werden. Deswegen muss ich ganz ehrlich sagen das ich froh bin das auch in anderen Städten wie Berlin, London und weiteren Europäischen Grossstädten die Leute auf die Strasse gegangen sind. Teils aus Kondolenz, teils aus bescheuerter Nachahmung. Natürlich distanzier ich mich von den gewalttätigen Geschehnissen, doch scheint es mir so zu sein das eben doch nur durch radikale Vorgehensweise Aufmerksamkeit erregt werden kann. Wie bereits erwähnt, ganz ungutes Gefühl. Das hat alles nichts mehr mit Demokratie und freier Meinungsäusserung zu tun.
Wenn das alles so weiter geht, werden doch immer mehr Menschen auf die Strasse gehen und ihrem Unmut freien Lauf lassen. Und damit meine ich nicht nur Linksautonome, benachteiligte Schüler oder Studenten, Anarchos oder ähnliche. Irgendwann wird es dann der eigentlich gesetztestreue, gutbürgerliche vielleicht auch spiessige Bürger sein der sich benachteiligt fühlt und was dagegen tun will. Denn Demokratie scheint in diesen Tagen nur der falsche Titel zu sein für einen Film der Erwartungen schürt, Vorfreude auf einen Film der dann ein ganz anderer ist.
Eigentlich wollte ich nur auf einen Blog eines Erasmus-Studenten in Griechenland, Athen hinweisen der über die Geschehnisse und seine Endrücke berichtet.
Hmmm, Glühwein
Muss ich natürlich drauf hinweisen. Meine Arbeitgeber lädt zum saufen, ääh nett beisammensein ein. Hier der dazugehörige Flyer den ich zusammengefrickelt habe. Ich bin kein Photoshopcrack, aber dafür find ichs eigentlich ganz nett.
Hier natürlich noch der Link zu dem Café in dem ich sehr gerne mein Geld verdiene.
kalt draussen, heiss drinnen
Ein wenig Kunde über mein Dasein als Konzertgänger.
Drei warens jetzt schon an der Zahl.
Zuerst war da Vampire Weekend. Irgendwie, ich weiss net, ich werd den Gedanken nicht mehr los, somehow Beatles. Hm. Hat Spass gemacht mal mehr mal weniger den Kopf aufgeregt nicken zu lassen und im nächsten Moment auch ein paar kurze gewagte Sprünge zu absolvieren. Aber doch alles recht zurückhaltend. Das Volk hat interessiert zugehört. Wohl auch als gut erachtet da die Stimmung in der viel zu langen Warteschlange zur Garderobe recht ausgelassen war. hehe.
Der Mann mit Namen Mike Skinner der am Ende des Konzerts mit nacktem Oberkörper das Publikum mitreisst. Sich wundert und wohl ein wenig neidisch darüber ist das man in Deutschland an diesem 11.11. schon um 11.11 ungestört und in völliger Befürwortung mit allen anstossen kann. Manchen Gästen war ein bereits langer Tag voll Bier und Karnevalsmukke auch anzusehen. Ich hab mir so aber auch recht schwer getan, mit voller Nase und dröhnendem Schädel. Aber ich hab trotzdem zwischendurch gejubelt und meinem Vordermann im Takt auf sein Haupt getippt. TheStreets hätten ruhig mehr Musiker sein können. Es kammen kurze Instrumentpassagen vor die man gerne mit richtigem Instrument hätte ausdehnen können. Wir haben ja auch schliesslich nicht allzu schlecht für Ihren Auftritt hingeblättert. Dazu kommt auch das die Geschichte echt nicht so lang war. Hm.
TvontheRadio ist heut leider ausgefallen. Der Sänger erkrankte. Madig. Mit hochgezogenen Schultern und immer noch laufender Nase sind wir durch Strassen geirrt und sind recht wortkarg miteinander umgegangen. Weil uns die Vorfreude so plötzlich kaputt gemacht wurde?! Über ein Konzert der Art in einer Kirche. hmpf. Jetzt müssen wir bis März warten und können uns dann auch wahrscheinlich nicht mehr auf ein konzert in der Kirche freuen. hmpf
Spürt Ihr auch schon wieder dieses ganze Weihnachtsdasein was aufkommt?
Credo
Es liegt ein großartiger Genuss köstlicher Melancholie darin, in Betracht zu ziehen, wie wenig das, was man schreibt, wert ist.
“Daniel Dubbe”






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